Das Bargeld bleibt!

Ergebnisse des diesjährigen Bargeldsymposiums der Deutschen Bundesbank

Leipzig, 21.02.2018 - Die Diskussionen, ob das Bargeld abgeschafft bzw. bald abgelöst wird, reißen nicht ab. Diesem Thema widmete sich auch das diesjährige Bargeldsymposium der Deutschen Bundesbank am 14. Februar.
Steht der Tag nun unmittelbar bevor, an dem bargeldlose Zahlungsmethoden oder digitale „Währungen“ das Bargeld verdrängen?

Die aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank zum „Zahlungsverhalten in Deutschland 2017“ zeigt, dass bargeldloses Zahlen immer beliebter wird. Während der Anteil am Umsatz von Kartenzahlungen (z.B. girocard) seit 2014 um 6 Prozent auf insgesamt 35 Prozent zunahm, sanken Barzahlungen dagegen von 53 Prozent auf 48 Prozent. Kleinere Beträge, vor allem bis 5 Euro, werden zu 96 Prozent - also so gut wie immer bar bezahlt.

Kontaktlose Kartenzahlungen sind nach wie vor nicht sehr weit verbreitet. Dennoch stieg der Anteil auf immerhin über 1 Prozent. Bei Internetbezahlverfahren, wie PayPal oder Sofort-Überweisung, konnte der Anteil auf fast 4 Prozent angehoben werden.

Trotz stetigem Wettbewerb mit anderen Zahlungsmitteln, hat das Bargeld nach wie vor seine Daseinsberechtigung. Dessen ist sich auch Dr. Jens Weidmann – Präsident der Deutschen Bundesbank, sicher.
Fest steht, die Nutzung des Bargeldes wird sich im Laufe der Zeit sicher verändern und der bargeldlose Zahlungsverkehr weiter an Bedeutung gewinnen. Dennoch bleibt das Bargeld das dominierende Zahlungsmittel im Euroraum.

Weitere, interessante Vorträge des vierten Bargeldsymposiums beinhalteten z.B. die Entwicklung und gesellschaftliche Rolle des Bargeldes, sowie weitere Informationen zu „unbaren“ Themen und Krypto-Tokens.

ALVARA stellt sich gemeinsam mit seinen Kunden den neuen Herausforderungen rund um das Thema Payment.

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