Adler Modemärkte AG setzt auf effiziente Bargeldversorgung mit ALVARA ICC

Was vor über 70 Jahren als kleiner Familienbetrieb im sächsischen Annaberg/Buchholz begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem der größten Textileinzelhändler Deutschlands mit mehr als einer halbe Milliarde Euro Umsatz (Stand 2018) entwickelt. In Zeiten des digitalen Wandels stellt sich ADLER auch im Bereich Bargeldlogistik zukunftsorientiert auf und setzt auf praxistaugliche Lösungen, um beispielsweise eine medienbruchfreie Wechselgeldbestellung sicherzustellen.

Herausforderung „Bargeld“

Einzelhandelsunternehmen stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen. Die effiziente Bargeldver- und -entsorgung ist eine davon. Im Kern geht es bei alternativen Versorgungskonzepten vor allem um die Kosteneffizienz und Qualität. ADLER setzt bei der Ver- und Entsorgung auf Wertdienstleister (WDL), die regional eingesetzt werden. Die größte Herausforderung lag hier in der Koordination vom Personal im Markt und dem Tourenplan. Darüber hinaus gestaltete sich der bisherige Bestellprozess recht zeitaufwändig: Im 4-Augen-Prinzip wurde der Gegenwert in Scheinen ausgezählt und dem WDL im Safebag mit der Beschriftung „Wechselgeld“ mitgegeben. Bei der nächsten Tour brachte der WDL dann den adäquaten Wert als Münzgeld mit.

In dieser Vorgehensweise schlummerten menschliche Fehler. Manchmal kam es zu Verwechslungen, wenn beispielsweise Safebags vom Markt falsch beschriftet wurden („Einzahlung“ statt „Wechselgeld“). Ebenso kam es vor, dass der WDL die Safebags falsch bearbeitet hatte. Folgerichtig entschied sich ADLER, den gesamten Prozess „Wechselgeldbestellung“ auf den Prüfstand zu stellen. Künftig sollten sowohl menschliche Fehler vermieden, als auch die Marktmitarbeiter entlastet werden.

Effizienzgewinn in der Wechselgeldbestellung

Auf der Suche nach einer modernen, digitalen Lösung stieß ADLER auf einen Anbieter aus Leipzig und entschied sich für den Einsatz des ALVARA Interactive Cash Control-Portals (kurz ICC). Der gesamte Prozess des Wechselgeldverkehrs hat sich seither grundlegend verändert. Jeder Markt hat einen Zugang zum Portal. Der WDL und seine Abholtage werden dort zentral eingepflegt. Die verantwortlichen Mitarbeiter geben ihre Münzgeldbestellung mindestens drei Tage vor dem gewünschten Termin über eine Eingabemaske ein. Im Anschluss rechnet das Portal den Betrag automatisch zusammen und gibt das nächstmögliche Lieferdatum an. Die ADLER-Zentrale schaut sich nun alle Bestellungen im Portal an, und überweist die entsprechenden Beträge zwei Tage vor der Lieferung.

Natürlich kann es auch bei dem neuen Prozess zu Fehlern kommen, jedoch sind diese leicht zu heilen. Möglich ist es beispielsweise, dass der WDL nur den Betrag für Scheine angibt, aber das Hartgeld nicht berechnet. Früher kamen solche Differenzen erst bei den Zählungen zum Vorschein. Stand heute können sie noch vor der Überweisung und Lieferung erkannt und geklärt werden. Von der neuen Prozessqualität profitieren alle Beteiligten auf unterschiedlichen Ebenen. Die Mitarbeiter im Markt brauchen keine Safebags mehr packen und Notengeld für den Gegenwert der Münzen sammeln und im Tresor aufzubewahren. Auch gibt es beispielsweise praktisch keine Zähldifferenzen mehr – weder im Markt noch beim WDL.

Fazit

ADLER nutzt auch im Bereich der Bargeldlogistik zukunftsorientierte, digitale Möglichkeiten. Die Profiteure der Prozessumstellung sind sowohl die Mitarbeiter der einzelnen Märkte, als auch das Wertdienstleistungsunternehmen auf der anderen Seite. Auch künftig werden Einzelhandelsunternehmen flexibel auf sich ändernde Rahmenbedingungen reagieren müssen. Fakt ist: Das Bargeldmanagement muss insgesamt effizienter werden. Digitale Lösungen leisten hier einen wesentlichen Beitrag für mehr Effizienz, Fehlerfreiheit und Sicherheit.

 

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